Uns ist in alten Mæren wunders vil geseit.

 

Das ist Siegfried, der Drachentöter aus Xanten. Ein Bursche aus dem Geschlecht der Wälsungen. Gilt als Mitbegründer der Wellnessbewegung. Zu dem Zweck hieb der Recke mit seinem Schwertchen Balmung, auch Nothung geheißen, der Echse Fáfnir den Rumpf vom Hals und nahm in deren Lebenssaft ein warmes Blutbad. So geht die Sage.

Und als Siegfried gekostet von des Drachenblut,
verstand er die Sprache der Vögel, – die sangen ihm gut:
„Hart wie Horn wird deine Haut, dass nie ein Schwert,
nicht Ger noch Lanze, deinen Leib versehrt;
steigst du zum Bade in des Drachen Blut hinab“,
so war der Rat, – den der Vogelsang an Siegfried gab.

 

Gebracht hat die lebensverlängernde Maßnahme freilich nichts. Denn beim Blutbaden unterlief dem Helden ein Mißgeschick, welches er, nach getaner Liebesnacht, arglos ausgeplaudert haben soll und ihm, wenig später einen frühzeitigen Tod eintrug. Aber es hätte funktioniert, wenn er nicht geplappert hätte.

Isso!

 

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